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![]() Die Kultur & Theatercompanie „Regensburger Doana – Gsindl“ entwickelte sich als Theater- und Komödiantengruppe aus dem Verlangen, im Spiel andere Gestalt und ein anderes Wesen anzunehmen. Es ist diese Freude an der Maskerade, die als Verbindendes unterschiedlichste Interessen zusammenführte und ein gemeinsames Auftreten ermöglicht. Dass dieses Spiel anderen gefällt ist schön. Dennoch liegt die Aufgabe der Theatertruppe nicht nur im Gefallen - sie will vermitteln. Nicht das Tagesgeschehen steht hier im Mittelpunkt, nein: die Zeitläufte, Entwicklungen, Begebenheiten und was man aus ihnen macht oder was aus ihnen geworden ist, bilden das zentrale Thema. Dabei stellt sich sehr schnell heraus, dass der Mensch zu jeder Zeit von seinen eigenen erfundenen Dämonen gepeinigt ist und im Umgang damit erfindet er die dazu gehörige Gestalt in deren Haut er schlüpft, um damit wieder sich selbst begegnen zu können. Nur wenn er dies im Spiel tut, hat er die Möglichkeit zu begreifen, um ein Stückwerk von Zusammenhängen zu erkennen und der Dumpfheit zu entrinnen. Handelt er nicht, bleibt er Opfer, verfallen den Dämonen, die er nicht kontrolliert. Johann Wolfgang v. Goethe schreibt dazu in seinem Werk „Der West- östliche Diwan" bemerkenswerte Zeilen, die an Aktualität kaum zu übertreffen sind: „Wer nicht von dreitausend Jahren weiß, sich Rechenschaft zu geben bleibt im Grunde unerfahren mag von Tag zu Tage leben." Doch jetzt hat das Theater das Wort, das Spiel und die Akteure -
der Mummen- schanz. Mit ihrem Stück gaukeln sie etwas vor und
am Ende des Stückes ist sich keiner mehr gewiss (ob Zuschauer
oder Akteur), wer wem was vorgaukelt. Tauchen sie ein in die andere
Seite der Welt, in das Zwischenreich der dunklen Seite des Mondes.
Tauchen sie ein in die Welt der Kultur & Theatercompanie „Regensburger
Doana – Gsindl“. |
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